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Alpentour 2019

Review

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“Pässe, Hitze, Wasserkraft(werk), Plantagen und zwei Seen” ... die Tour bot alles!

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Schon seit dem letzten Jahr machte die Benzinversorgung beim MGB Probleme. Die Pumpe arbeitete mal und mal nicht. Am Schluss der Saison 2018 versuchte ich es mit einer Pierburg Pumpe mit permanenter Förderung. Das brachte andere Probleme wie sich dann 2019 herausstellte. Die Vergaser „liefen über“weil zu viel Druck, damit war die Verbrennung zu fett weil der Sprit im Freien verdunstete. Ein King Filter mit Druckminderung war dann die ultimative Lösung. Um die ausführlich zu testen ging es am Wochenende vor der Alpentour in den Bayrischen Wald nach Tittling ins dortige Bauernhof Museum. Die Temperaturen waren gemäßigt (25 C) und auf der Heimfahrt gab’s dann auch eine heftige Dusche (Gewitterregen). Außer ein paar Tropfen im Innenraum blieb alles trocken und der Motor lief endlich klaglos. Damit konnte die Alpentour kommen.

Am Start 

Der Start in Huben Hotel Alpenblick

Bereits am Montag in der Woche der Tour fingen die Temperaturen an konstant zu steigen. Am Mittwoch einen Tag vor der Tour war klar es wird wohl die heißeste Tour aller Zeiten werden. Abfahrt 15:00 Ankunft 18:30 wir waren im Plan. Das Hotel Alpenblick entpuppte sich als sehr schön und gediegen. Die Zimmer waren groß und frisch renoviert mit high tech Bädern! Gegen 20:00 waren wir vollzählig. Hans musste auf ärztlichen Rat zu Hause bleiben, da er sich am Fuß verletzt hatte und tägliche Verbandswechsel notwendig waren. Also gut, so ist es eben…

Timmelsjoch 

Die Passhöhe am Timmelsjoch

Der Samstag begann mit leichter Bewölkung über den Bergen. Um 9:00 waren wir startklar. In Obergurgl wollte Sonny mit dem filmen aus dem Schiebedach beginnen. Prompt sprang eine Grüner (in Österreich sind sie blau) aus dem Gebüsch.  !!

Mit Euro 35 wegen Verstoß gegen die Anschnallpflicht und der Ermahnung uns das nächste Mal nicht erwischen zu lassen durften wir weiter fahren. Mit Euro 16 ist die Maut schon ziemlich happig…. !! Nun der Schnee am Timmelsjoch  war wegen der hohen Temperaturen auch schon sehr zusammen geschmolzen, es geht schnell wenn die Sonne so hoch steht. Eine kurze Rast auf der Passhöhe und dann ging es ab ins Passeier Tal. Die Motorradfahrer ärgerten uns diesmal nicht so sehr. Allerdings der Verkehr auf der Straße nach Meran war ziemlich stark in beiden Richtungen. Die Einfahrt zum Kraftwerk Töll fanden die meisten auf Anhieb.

Powaermer 

Manchem war es nicht heiß genung

Zum Gruppefoto vor dem Gebäude waren nur zwei Autos noch verschollen. Eine tolle individuelle Führung und wir haben gelernt wie Wasserkraftwerke funktionieren und was die Probleme sind. Z. Zt. standen die Turbinen, da es zu viel Wasser gab… Schneeschmelze. Damit war es ruhig im Turbinenhaus und wir konnten alles in Ruhe begutachten.

Kraftwerke II 

Gruppenbild der “Kraftwerke”

An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an die Verantwortlichen von Alperia Greenpower  dass wir den Besuch machen durften.

one in Gelb 

...gelb... passt gut !

Hitze AT 2019 

um 17:00 40°C

Turbine 

Die Turbinen und Generatoren sind von 1995 und standen...

Zu Viel Wasser 

....weil zu viel Wasser

Auf der Weiterfahrt bei Meran zeigte das Thermometer dann fast 40C …. Wir waren froh als wir in Platzers vor dem Gasthof Natz im Schatten unsere Motoren etwas kühlen konnten. Selbst der E30 war kurz vor dem kochen.Wir selber hatten einen luftigen Platz im Schatten und konnten durchschnaufen. Die Fahrt nach Pinzolo über den Gampen Pass war erneut heiß aber es wurde dann etwas kühler in der Höhe. Das Hotel Europeo machten seinen 4 Sternen alle Ehre. Ein kühler Tiefgaragenplatz für jedes Auto war perfekt. Selbst dort war es sehr lau in der Nacht so dass wir bis gegen Mitternacht noch außen saßen.

Relax 

....relaxen in Platzers im Gasthof Natz

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Hotel Europeo 

Entspannung im Hotel Europeo

Kleiner Mann Ganz Groß

Am nächsten Tag schlug die Hitze erneut zu. Die Auffahrt nach Giogo del Manvia (1664)  war eng kurvig und heiß. Zum ersten Mal gab es (vermutlich) Dampfblasenbildung im Benzinsystem beim Audi 100. Auch der MG spuckte kurz hatte aber nur etwas Luft in einer Tornante gezogen. Meine Arbeiten an der Benzinversorgung und dem Vergaser machten sich bezahlt. Außerdem war die Straße wieder mal gesperrt… was ja in Italien am Wochenende bedeutet …“Fahren auf eigene Gefahr“! Es waren die Aufräumarbeiten nach dem massiven Schneebruch im letzten Winter. 

Alle kamen schließlich aus eigener Kraft bis zur Passhöhe. Ein kleiner Junge mit seinem Opa bestaunte unsere Autos und durfte sich dann auch reinsetzten…. Die Abfahrt vom Pass nach Westen war dann schon fast eine Autobahn. Zum Schluss vor dem Mittagessen forderte uns die SP50 noch einmal „höchste Konzentration“ Nach gefühlten 1000 Kurven war Entspannung am Lago D’Idro im Ristorante Da Genny angesagt. Die Lage am See war herrlich ruhig und kühl.

Strada Chiuso 

.... das übliche “Fahren auf eigene Gefahr” !!

Da Genny 

.... Lunch im Schatten bei “Da Genny”

Auf gehts 

...auf geht´s ... back mers!...

Zitronen Plantage 

Terrassen mit Zitronenbäumen teilweise über 100 Jahre alt

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Nach dem Mittagessen ging es erneut bergauf und ab in diversen Kurven in Richtung Gardasee… Nach ca. einer Stunde waren wir bei Fabio und seinen Zitronenbäumen. Das Parken war wie erwartet etwas schwierig, wurde aber am Ende „italienisch“ gelöst. Auch hier erfuhren wir erstaunliches über den jahrhunderte alten Anbau von Zitronen an dieser Stelle. Im November werden die Terrassen vollständig eingehaust und im März wieder ausgepackt. Dauer jeweils 10 Tage!

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Heisse Autos 

....wir brauchen auch Kühlung

Da Genny II 

...und von dort der Blich auf den Lago d´Idro

Zum Gardasee 

... zum Gardasee

Zitronen Fabian 

Fabio macht frische Limonade

Nach der Verkostung und vielen Fragen ging es am Westufer des Gardasees durch viele Tunnel nach Riva und zurück nach Pinzolo. Trotz Müdigkeit saßen wir noch lange unter den Schirmen im Freien. Die Hitze zehrte an unseren Kräften.

Bon Apetit 

... das war z. B. das “Primo” im Hotel Europeo

Nach dem obligatorischen Check von Öl und Wasser ging es am Sonntag leider schon wieder Richtung Norden. Über den Mendelpass erreichten wir die MEBO und die Einfahrt Bozen Süd zur Brennerautobahn. HG und Uwe nahmen noch das Penser Joch unter die Räder was der AUDI mit Sprit Problemen quittierte. Ein Abschleppen zur Passhöhe und Auskühlen war die Folge. HG dem gute Samariter sei Dank! Gott sei Dank war der Verkehr auf der A12 sehr flüssig und wir kamen gut durch. Auch in Matrei durften wir ungefragt von der Autobahn abfahren und genossen unser Lunch im Gasthaus Lamm. Über die Inntal Autobahn und Kufstein ging es auf die A8 nach München. Auch hier insgesamt flüssiger Verkehr. Gegen 18:00 waren wir zu Hause und der harte Kern traf sich wie immer in Hetzenhausen zum Abendessen.

On Tour 

...es geht wieder nach Norden

Spassvogel 

...unser Spaßvogel

Kommentar
 
 

Im Lamm 

Im Gastgarten vom Gasthof Lamm

Der Termin für die Tour 2020 ist der 18. – 21. Juni

…wo geht’s hin? ….ins östliche Trentino, mehr demnächst !!!

Das war die heißeste Alpentour aller Zeiten, Mensch und Maschine haben durchgehalten, Die Alpentour 2019 war erneut keine Kaffeefahrt!

 

Das Video der Alpentour 2019 gibt es dann im Spätherbst!